IBK-Akademie für Ausbilder gestartet.
Ein besonderes Teilprojekt und Ergebnis von xchange ist die IBK Akademie für Ausbilder. Dieses grenzübergreifende Weiterbildungszertifikat für Ausbilderinnen und Ausbilder wurde in Zusammenarbeit den Ausbildungsinstitutionen im Bodenseeraum entwickelt. Das Projekt wurde ursprünglich in Vorarlberg gestartet. In der gemeinsamen Version wird es nun in Liechtenstein, in Kammern des Bodenseeraumes und mehreren Schweizer Kantonen umgesetzt. Die IBK-Akademie für Ausbilder ist keine neue Weiterbildungseinrichtung, sondern erarbeitet und empfiehlt zukunftsweisende Themen für diese Zielgruppe. Im Mittelpunkt steht die Förderung der Weiterbildungen von Ausbilderinnen und Ausbildern des Dualen Systems durch offizielle Zertifizierungen. Für die Anerkennung der Zertifikate in der Bodenseeregion stehen die Mitglieder der IBK. Mitglieder der IBK sind die Länder sowie die Wirtschaftsvertreter. Ausbilderinnen und Ausbilder, die sich bei der Akademie anmelden, erhalten einen Weiterbildungspass. In der Folge vergibt die Akademie Bildungspunkte für absolvierte Weiterbildungen wie Seminare und Vorträge zu definierten Themen. Mit einer bestimmten Anzahl von Bildungspunkten erhält der/die AusbilderIn das Zertifikat der Stufe 1. Auf dieser Basis, mit weiteren Bildungspunkten und zusätzlichen Projektarbeiten kann die Auszeichnung der Stufe 2 und schließlich die Stufe 3 erreicht werden. Nähere Informationen finden sie unter www.akademie-ausbilder.eu.
Qualitätsentwicklung in der Berufsausbildung.
Unter diesem Thema ist ein weiteres Forum der Arbeitsgruppe Grenzüberschreitende berufliche Bildung in Planung. Am 23. April 2012 werden im Rahmen dieser Veranstaltung Experten aus der Wissenschaft und erfahrene Praktiker aus Unternehmen und beruflichen Schulen Impulse zu diesem Themenbereich präsentieren. Für die Zukunftr der dualen Ausbildung ist die Qualität dieser wichtigen Bildungsform von größter Bedeutung. - Detailierte Informationen finden sie auf dieser Homepage und bei den Kammern des Bodenseeraumes, sobald das Programm fertig gestellt ist.
Forum „Ausbilderqualifizierung“ der IBK - Referat unter "Download".
Am Freitag 22.10 2010 wurde unter dem Titel „Ausbilderqualifizierung/-Weiterbildung“ in der Hochschule Vaduz das bereits traditionelle Forum für Ausbilder, Lehrer in Beruflichen Schulen und Fachleuten der Berufsbildung durchgeführt. Mehr als 120 Anmeldungen zeugten von der Aktualität des Themas. Das breite Themenspektrum, welches von den Referenten aufgezeigt wurde machte auch deutlich, wie umfangreich, komplex und anspruchsvoll die Aufgabenstellung für Ausbilder ist. DasHauptreferat von Univ. Prof. Gerhard Steiner von der Universität Basel kann auf dieser Homepage unter dem Menupunkt "Download" heruntegeladen werden
Von einander lernen in Grenzregionen - Mobiltät von Auszubildenden
Eine gemeinsame Tagung der Verantwortlichen für den Lehrlingsaustausch im Projekt xchange mit der Expertengruppen fürden Austausch am Oberrhein wurde am 3. Mai in Konstanz durchgeführt. Ziel der Veranstaltung war der gegenseitige Erfahrungsaustausch und die bessere Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen. Durch die bestehende Kooperation zwischen den beiden Austauschprojekten xchange und Euregiozertifikat ist es möglich, dass Lernende zusätzliche Austausschräume zur Verfügung haben. So können Lehrlinge aus dem xchange-Raum auch im Elsaß oder im Raum Basel ihren Austausch absolvieren.
Grenzüberschreitende Kooperation von Berufsschulen
Schulen unterstützen xchange
Leiter und Lehrer der Berufsschulen von Imst/Tirol, Marktoberdorf/Bayern und Bozen/Südtirol unterstützen das Projekt xchange. Bei einem Treffen in der Tiroler Fach- und Berufsschule in Imst wurden Möglichkeiten der Zusammenarbeit der Schulen diskutiert und auch Wege gesucht, um den Austausch von Lehrlingen zu fördern. Die TFBS Imst hat in den letzten Wochen eine Umfrage unter den Lehrbetrieben durchgeführt und konnte so Firmen nennen, die am xchange-Projekt Interesse haben. Ähnliches soll auch in den Beruffschulen Ostallgäu und Bozen erfolgen. Schulleiter und Lehrer wollen im laufenden Schuljahr Schüler und Unternehmen für den Austausch gewinnen. Die Teilnehmer der Imster Veranstaltung waren übereinstimmend der Meinung, dass die Möglichkeit des Lehrlingsaustausches für die persönliche und fachliche Weiterbildung der jungen Menschen sehr wervoll sind. Die Berufsschule für Handel und Grafik Gutenberg in Bozen wird die Organisation des nächsten Treffens übenehmen. Bis dahin sollen auch die initiierten Austausche schon abgeschlossen sein.
Grenzenlose Qualität - Berufsbildung im internationalen Bodenseeraum -
Tagung am 15. Mai 09 in Dornbirn
Den Themen Fachkräftesicherung und Berufsbildung widmete sich eine Informationsveranstaltung im österreichischen Dornbirn, die von der Internationalen Bodenseekonferenz mit Unterstützung des Programms Interreg ABH der EU durchgeführt wurde. Rund 80 Gäste aus den Bodensee-Anrainerstaaten waren der Einladung nach Vorarlberg gefolgt. Vier Experten gaben den Zuhörern dann differenzierte Einblicke in die Praxis der Fachkräftesicherung und der Berufsausbildung.In seinem Eingangsvortrag zeigte der Schweizer Ex-Nationalrat und frühere Preiswächter Rudolf Strahm auf, welchen volkswirtschaftlichen Nutzen und welche Bedeutung die Berufsausbildung für die Schweiz hat. Für Strahm spielt sie für den Wohlstand seines Landes eine entscheidende Rolle, noch vor der Lehre und Forschung. Doch habe es die Berufsbildung im Gegensatz zur akademischen Ausbildung ungleich schwerer, sich zu legitimieren. Obwohl das Land der Eidgenossen zwischen 1992 und 2005 ein wesentlich geringeres Wirtschaftswachstum als die meisten OECD-Länder aufweisen konnte, so hatte das Land trotzdem eine wesentlich höhere Erwerbsquote. Für Strahm steht die qualifizierte Berufsausbildung in einem direkten Zusammenhang zum Reichtum seines Landes. Dank der guten Berufsbildung, die fast zwei Drittel der Jugendlichen in der Schweiz ins Berufsleben führt, könnten die Unternehmen eine hohe Qualität ihrer Produkte gewährleisten, die dann auch trotz höherer Preise erfolgreich exportiert würden. Die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft sei wesentlich mehr von der Berufsbildung als von der akademischen Ausbildung geprägt, so das Credo des ehemaligen Schweizer Nationalrats.
In den anschließenden Impulsreferaten berichteten Unternehmensvertreter aus der Praxis ihres Betriebes. Der Österreicher Manfred Brandl, Geschäftsführer beim Kranhersteller Liebherr in Nenzing, erläuterte, wie seine Firma qualifizierten Nachwuchs rekrutiert. Liebherr habe als Unternehmen ein gutes Image bei den Jugendlichen, so Brandl. Das erleichtere das Werben um die klugen Köpfe. Seine Ausbilder gehen regelmäßig in die Schulen, um dort Vorträge zur Berufsorientierung zu halten. Jedes Jahr werden 35 Auszubildende in Nenzing eingestellt.
Auch Reinhold Märker, Ausbildungsleiter bei der Voith Paper Fiber Systems GmbH aus Ravensburg geht mit seinem Team in die Schulen, um Jugendliche für technische Berufe zu interessieren. Dabei versuche man, auch Mädchen für Technik zu begeistern.
Markus Brunnbauer, Leiter der Ausbildung bei der IHK Bodensee-Oberschwaben, stellte dem Publikum noch die Projekte "Xchange" und die "Ausbilderakademie" vor. Mit "Xchange" haben Azubis die Möglichkeit, während ihrer Lehre einen Monat in einem Betrieb im Ausland zu arbeiten. Seit dem Start vor acht Jahren haben rund 750 Jugendliche dieses Angebot angenommen. Im letzten Jahr waren es allein 137 Lehrlinge, die einen Auslandsaufenthalt wahrgenommen haben. Die neue Ausbilderakademie, die bereits erfolgreich in Vorarlberg gestartet wurde, soll mit fachbezogenen Seminaren die Ausbilder in den Betrieben weiterqualifizieren. In den nächsten Monaten sei auch der Start in Deutschland und der Schweiz geplant, sagte Markus Brunnbauer.
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| Das ist eine sehr positive Sache, die ich jedem Lehrling sehr empfehlen kann! |
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Daniel Vallazza, Parfumerie Medusa, Bregenz |
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| "Il Ticino è diventato una secunda partia per me." |
| Peter Leßmann, Bürokaufmann, Augsburg, Deutschland |
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| "E´un´esperienza utile. Sono stato trattato bene da tutti, inoltre, essendo in un settore che si occupava di formazione ho svolto lavori interessanti." |
| Umberrtino Joel, Commercio, Locarno |
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| "E´un´esperienza utile. Sono stato trattato bene da tutti, inoltre, essendo in un settore che si occupava di formazione ho svolto lavori interessanti." |
| Umberrtino Joel, Commercio, Locarno |
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| "Auch für die Entwicklung im zwischenmenschlichen Bereich ist der Austausch ein großer Gewinn!" |
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Hermann Winkler, Hilti AG Werk Thüringen, Vorarlberg |
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| "Per me è stata molto interessante l´esperienza di lavoro, perché ho imparato diversi nuovi metodi.Sono stata sostenuta molto bene dalla ditta ospitante." |
| Chopard Aline, Pasticciere - Confettiere, Tenero |
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| Der internationale Austausch ist eine zusätzliche Aufwertung unserer Lehrlingsausbildung. Viel Neues sehen und erleben wollen, ins Unbekannte aufbrechen und das Beste daraus machen - das sind Elemente, die wir sehr gerne unterstützen. |
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Markus Moosbrugger, Amt der Landeshauptstadt Bregenz |










