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1. Worum geht es bei xchange?
2. Was bringt ein Austausch dem Lehrling?
3. Was bringt ein Austausch dem Ausbildungsbetrieb?
4. Wer kann mitmachen?
5. Wie komme ich zu einem geeigneten Austauschbetrieb?
6. Sind die Dauer und das Lernprogramm vorgegeben?
7. Wie wird der Berufsschulbesuch geregelt?
8. Wie komme ich zu einer Unterkunft?
9. Wie wird das Auslandspraktikum finanziert?
10. Was ist mit dem Versicherungsschutz?
11. Bestätigung und Abschlusszertifikat
12. Wer steht hinter dem Projekt?
13. Wie kann ich mich anmelden?
1. Worum geht es bei xchange?
Jeder Lehrling kann im Rahmen von xchange vier Wochen seiner betrieblichen Ausbildung in einer Firma eines anderen Landes absolvieren. Im Gegenzug kommt ein Lehrling der Austauschfirma in das eigene Unternehmen. xchange hilft bei der Suche nach einer geeigneten Firma, bei der Organisation und bei der Finanzierung.
2. Was bringt ein Austausch dem Lehrling?
Auszubildende lernen ein anderes Land, eine andere Firma und neue Leute kennen. Dadurch wird die Ausbildung interessanter und abwechslungsreicher. Sie lernen zudem neue Arbeitsmethoden, neue Techniken und einen anderen Führungsstil kennen. Ein Diplom bestätigt die erfolgreiche Teilnahme – für die weitere Karriere ein großes Plus. > zum Seitenanfang
3. Was bringt ein Austausch dem Ausbildungsbetrieb?
Sie bekommt einen jungen, motivierten Mitarbeiter mit mehr Erfahrung und größerer Selbständigkeit. Der Lehrling bringt neue Ideen in das Unternehmen. Es entstehen Kontakte mit dynamischen Firmen über die Grenzen hinweg. Es gibt die Chance, interessante Partner für Kooperationen kennenzulernen und neue Märkte oder Lieferanten zu finden. Die Firma hat die Möglichkeit, sich mit dem Austausch in der Öffentlichkeit als innovativer Ausbildungsbetrieb zu profilieren. > zum Seitenanfang
4. Wer kann mitmachen?
Alle Lehrlinge und Auszubildenden aller anerkannten Ausbildungsberufe können am Austausch teilnehmen. Das erste Lehrjahr sollte in jedem Fall abgeschlossen sein. Entsendende und aufnehmende Einrichtungen können sein: Industrie, Handwerk, Handel, Geldinstitute, Versicherungen, Genossenschaften, Immobilienwirtschaft, Hotel- und Gaststättenbetriebe und Einrichtungen des Tourismus, sonstige Dienstleistungsunternehmen, Verbände und Organisationen der Wirtschaft. Wünschenswert ist ein Lehrlingsaustausch auf Gegenseitigkeit. Es ist aber auch möglich, nur einen Lehrling zu entsenden oder aufzunehmen. Voraussetzung ist, dass die aufnehmenden Organisationen in der Lage sind, eine qualifizierte Aus- und Fortbildung zu leisten. > zum Seitenanfang
5. Wie komme ich zu einem Austauschbetrieb?
Sobald wir von ihnen das Anmeldeblatt erhalten haben, kontaktieren wir unsere Partnerorganisationen in den gewünschten Regionen und Ländern und ersuchen, nach einem geeigneten Unternehmen Ausschau zu halten. Wenn diese Firma gefunden ist, stellen wir den Kontakt zwischen den beiden Unternehmen her. Diese klären direkt ab, ob die Interessen übereinstimmen und legen gemeinsam den Austauschtermin fest. Es ist jedoch auch möglich, dass ihr Unternehmen selbst eine geeignete Partnerfirma in der Austauschregion kennt und als Austauschbetrieb vorschlägt. > zum Seitenanfang
6. Sind die Dauer und das Lernprogramm vorgegeben?
Das Praktikum ist ein Teil der regulären Ausbildung. Die von xchange unterstützte Austauschzeit ist auf vier Wochen begrenzt. Ausbildungsschwerpunkte werden zwischen den beiden Firmen vereinbart. Neben Inhalten aus dem vorgegebenen Ausbildungsprogramm können auch regionale und fachliche Besonderheiten vermittelt werden. > zum Seitenanfang
7. Wie wird der Berufsschulbesuch geregelt?
Eine notwendige Freistellung von der Tagesberufsschule ist mit den beteiligten Ländern grundsätzlich vereinbart. Im konkreten Falle muss aber auch eine Freistellung bei der zuständigen Berufsschule beantragt werden. Auf Wunsch kann während des Aufenthaltes auch die Tagesberufsschule im Gastland besucht werden. > zum Seitenanfang
8. Wie komme ich zu einer Unterkunft?
Der aufnehmende Betrieb ist - zusammen mit dem Verantwortlichen in der Region - bei der Beschaffung einer kostengünstigen Unterkunft behilflich. Nach Möglichkeit wird auch eine Betreuung in der Freizeit organisiert. > zum Seitenanfang
9. Wie wird das Auslandspraktikum finanziert?
Der Ausbildungsbetrieb bezahlt die Ausbildungsvergütung weiter. Dafür erhält das Unternehmen, falls gewünscht, für den Zeitraum des Praktikums einen Lehrling aus dem Austauschbetrieb, dessen Vergütung wiederum von seinem Unternehmen bezahlt wird. Übernachtungskosten werden bis zu einem Höchstbetrag von 25,00 € pro Nächtigung vergütet. Außerdem gibt es ein Tagegeld von 5,00 € pro Austauschtag. Der Kostennachweis über die Übernachtungskosten ist bei der regionalen Kontaktstelle einzureichen. Reisekosten werden gegen Vorlage von Belegen erstattet. Detaillierte Informationen zur Kostenerstattung finden Sie auf dem Merkblatt für xchange-Teilnehmer in der Rubrik Download der Homepage. > zum Seitenanfang
10. Was ist mit dem Versicherungsschutz?
Alle Versicherungen aus dem Heimatland gelten weiter. Da während des Austausches der Lehr- und Arbeitsvertrag bestehen bleibt, gilt unverändert der volle Versicherungsschutz aus dem Heimatland. Zusätzlich schließt die Projektleitung für alle TeilnehmerInnen eine umfassende Risikoversicherung ab. Nähere Informationen zur Versicherung finden Sie unter Download. > zum Seitenanfang
11. Bestätigung und Abschlusszertifikat
Dauer und Inhalte des Praktikums werden vom aufnehmenden Unternehmen bestätigt. Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung erhalten die Auszubildenden ein Zertifikat der Internationalen Bodenseekonferenz oder der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer. Lehrlinge aus den EU-Ländern erhalten auf Wunsch auch eine Bestätigung im "Europass Mobilitätsnachweis", in welchem alle Auslandspraktika dokumentiert werden. Eine Vorlage für die Bestätigung finden Sie unter Download. > zum Seitenanfang
12. Wer steht hinter dem Projekt?
Träger der Aktion sind die Internationale Bodenseekonferenz (IBK)und die Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp). Mitglieder dieser Organisationen sind jene Länder und Kantone, die sich am Austausch beteiligen: Bayern, Baden-Württemberg, die Schweizer Kantone St. Gallen, Thurgau, Zürich, Schaffhausen, Aargau, Appenzell, Graubünden und Ticino, die Lombardei, Südtirol, Trient und die Österreichischen Bundesländer Vorarlberg, Tirol und Salzburg. Weiters ist das Land Oberösterreich als Mitglied der Interreg-Region Bayern-Österreich am Projekt beteiligt. Diese Länder tragen auch die Projektkosten. Zusätzliche Mittel kommen von der Europäischen Union. Sie unterstützt im Rahmen des Programmes Interreg IVA in den Regionen Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein und Bayern-Österreich Aktivitäten, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Mobilität und die Qualifikation der jungen Arbeitnehmer fördern. > zum Seitenanfang
13. Wie kann ich mich anmelden?
Informationen und Vorlagen für die Anmeldung und Durchführung des Austausches gibt es unter Download. Adressen der regionalen Kontaktpartner finden sie unter dem Button Regionen. Unter Kontakt können Sie uns eine Nachricht oder Anfrage zusenden. > zum Seitenanfang
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